Übermittlungssperren

Unser Online-Service:

Die Übermittlungssperre kann online beantragt werden. Sie müssen dabei persönliche Daten wie Name und Geburtsdatum angeben. Die Eintragung einer Übermittlungssperre ist kostenlos.

Am Ende des Beantragungsvorgangs müssen Sie ein Formular ausdrucken. Hierfür muss ein PDF-Betrachter zur Verfügung stehen und ein Drucker an Ihren Computer angeschlossen sein. Bitte senden Sie dieses Formular schnellstmöglich innerhalb von 14 Tagen unterschrieben an das Bürgeramt der Stadt Aalen (Adresse ist aufgedruckt).

Sollte das Formular nicht während der angegebenen Frist beim Bürgeramt eingehen, wird der Online-Antrag unbearbeitet gelöscht! Es öffnet sich ein neues Fenster, bitte stellen Sie Ihren Popup-Blocker entsprechend ein. Zum Online-Dienst

Ein Antrag auf Einrichtung einer Übermittlungssperre kann entweder direkt beim Meldeamt oder per Internet in folgenden Fällen gestellt werden:

  1. Wenn Sie nicht möchten, dass die Stadt Aalen bei Ihrem Geburtstag oder Ihrem Ehejubiläum dieses Ereignis sowie weitere Informationen wie beispielsweise Ihren Namen und Ihre Anschrift veröffentlicht und an Presse und Rundfunk weitergibt, so können Sie widersprechen. Hierfür ist keine Begründung erforderlich.
  2. Parteien und andere Träger von Wahlvorschlägen können in den sechs Monaten vor einer Wahl eine Gruppenauskunft (z. B. die Nennung aller Personen, die zwischen 18 und 25 Jahren alt sind) aus dem Melderegister beantragen. Die Datenweitergabe ist ausgeschlossen, wenn Sie zuvor gegenüber dem Bürgeramt der Stadt Aalen der Weitergabe widersprochen haben. Es ist keine Begründung erforderlich.
  3. Wenn Sie nicht möchten, dass Informationen zur Erstellung von Einwohnerbüchern oder ähnlichen Nachschlagewerken weitergegeben werden, können Sie ebenfalls widersprechen. Es ist keine Begründung erforderlich.
  4. Einfache Melderegisterauskünfte (Familienname, Vorname, Doktorgrad und Anschriften) können nach § 32 a des Meldegesetzes unter bestimmten Voraussetzungen auch im Wege des automatisierten Abrufs über das Internet erteilt werden. Wenn Sie dies nicht möchten, so können Sie ebenfalls widersprechen. Es ist keine Begründung erforderlich.
  5. Durch das Gesetz zur Änderung wehrrechtlicher Vorschriften 2011 (Wehrerfassungsgesetz 2011) wurde die allgemeine Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 ausgesetzt und statt dessen der freiwillige Wehrdienst für Männer und Frauen fortentwickelt. Dies hat auch Auswirkungen auf das Meldewesen. Aufgrund der Grundlage von § 58 des Wehrpflichtgesetzes übermitteln die Meldebehörden künftig dem Bundesamt für Wehrverwaltung jährlich bis zum 31. März bestimmte Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden. Die Betroffenen können der Datenübermittlung nach § 18 Abs. 7 des Melderechtsrahmengesetzes bis zum 30. September des Vorjahres zur Volljährigkeit widersprechen.
  6. Wenn Sie nicht möchten, dass die Meldebehörde Daten einer öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft übermittelt, der Sie nicht angehören, so kann der Datenübermittlung widersprochen werden. Denn nach § 30 Abs. 2 Satz 1 dürfen Daten der Familienangehörigen der Mitglieder, die einer anderen oder gar keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft angehören, unter denselben Voraussetzungen übermittelt werden wie die Daten der Mitglieder selbst.

Hinweis:
Sofern Ihre Daten gemäß § 30 Meldegesetz an die öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften übermittelt werden, können Sie der Veröffentlichung Ihrer Daten durch die Kirche beim zuständigen Pfarramt widersprechen.

Der Eintrag der Übermittlungssperre ins Melderegister ist gebührenfrei.

Anschrift

Rathaus Hofen
Dorfstraße 9
73433 Aalen-Hofen

Lage anzeigen

Öffnungszeiten

Montag, 8.30 bis 11.45 Uhr
Dienstag, 8.30 bis 11.45 Uhr
Mittwoch, 8.30 bis 11.45 Uhr
Donnerstag, 15 bis 18 Uhr
Freitag, 8.30 bis 12 Uhr

sowie nach Vereinbarung